Wenn die Arbeit krank macht

Es gibt Tage an den will man einfach nicht mehr. Tage an denen man von der Arbeit nach Hause kommt und die Arbeit so einem schweren Rucksack gleicht, dass man erschlagen auf dem Sofa liegt und nicht mehr weiß wohin. Finanzielle Sorgen und Ängste treiben einen um und die massive Verantwortung die man für seine Familie trägt lässt einen kaum zu Atem kommen. So ein Tag ist heute. Ich sitze nur da und schreibe mir gerade einfach meinen Frust von der Seele. Vielleicht hilft es ja.

Menschen die finanziell abgesichert sind und in einem gemachten Nest leben dürfen, beneide ich. Egal ob selbst erarbeitet oder einfach die finanzielle Sicherheit durch die Familie. Mir ist beides leider nicht gegeben.

Jeder Tag gleicht einem Überlebenskampf, ein Kampf der eigentlich kaum zu gewinnen ist. Doch ich Kämpfe, immer die Windmühlen vor Augen, weiter. Ich hoffe ich werde in einem Jahr positiver schreiben, heute allerdings ist mir nach positiv nicht zu Gemüte.

Die Leichtigkeit des seins ist dahin, alles lege ich auf die Goldwaage und werde schnell traurig oder genervt wenn irgendwer was falsches sagt, obwohl diese andere Person keinen Fehler macht. Ich bin unzufrieden mit mir selbst und nur ich selbst kann da rauskommen. Immer dieses verfluchte Geld. Alles hängt davon ab, jeder der was anderes behauptet, hat es schlicht nie gehabt.

Ich wünsche jedem hier, alles Glück der Welt und hoffe, dass es vielen die hier bereits vor längerem geschrieben haben mittlerweile besser geht, denn ich denke wir wollen alle das selbe. Einfach glücklich sein.

Wenn die Arbeit krank macht
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